"STERBEN WOLLEN ALLE MAL"
Ein Theaterstück zum Thema Suizid

Fünf Menschen, fünf Schicksale, ein Hochhausdach - die Bühne.

Als der depressive BENNY (26) beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen und sich von einem Hochhaus zu stürzen, hat er bereits einen Suizidversuch hinter sich und redet schon lange nicht mehr über seine Probleme - vor allem aber ist er ziemlich einsam bei seiner Entscheidung.

Auf dem Dach angekommen, sind da allerdings noch ALEX (29), ein selbstverliebter Schauspieler mit angeknackstem Selbstbewusstsein, JASMIN (21), Borderlinerin, die plötzlich ohne Job und ohne Freund da steht, und KLARA (24), Malerin, die scheinbar alles hat und der das Leben doch nicht genug ist.

Springen im Beisein der Anderen?

Ein absurdes Versteckspiel beginnt, aus dem bald ein handfester Streit um Leben oder Tod wird. Als jedoch auch noch Anna erscheint, eine junge Sängerin, die vor genau einem Jahr ihre beste Freundin durch Suizid verloren hat, wird aus dem Spiel purer Ernst.

Seien wir ehrlich: Dass Menschen sterben wollen, sich den Tod wünschen, ist nichts Besonderes. Dass sie beschließen, sich tatsächlich das Leben zu nehmen, und dabei erfolgreich sind, passiert täglich - allein in Berlin stirbt jeden Tag mindestens ein Mensch durch Suizid.
Doch was, wenn sie einander dabei begegnen?

Sterben wollen alle mal" spielt an einem Tag im Leben von fünf jungen Menschen, die alle auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit ihrem Leben hadern, und erzählt - zunächst episodisch - von ihren Träumen, Ängsten und Sehnsüchten. Was führt diese fünf jungen Menschen aufs Dach? Was passiert an diesem Tag, der sein könnte wie jeder andere und es doch wieder nicht ist? Und was, wenn sie am Ende des Tages auf dem Dach aufeinandertreffen? Werden sie gemeinsam wieder zurück ins Leben finden?